Was kostet eine Website? Ehrliche Zahlen statt „kommt drauf an“.
Jeder Anbieter sagt „das hängt vom Umfang ab“. Stimmt — aber du willst trotzdem eine Zahl. Hier sind die Preisspannen, die ich seit 2016 im Markt sehe, was sie erklärt, und wie du erkennst, wofür du zahlst.
- Eine professionelle Firmenwebsite kostet erfahrungsgemäß 2.500 bis 8.000 €, ein Freelancer-Projekt 800 bis 3.000 €, ein Baukasten „nur“ deine Zeit.
- Den Preis bewegen sieben Dinge: Seitenanzahl, Texte, Fotos, Funktionen, individuelles Design, SEO, Wartung.
- Versteckte Kosten kommen nach dem Launch: Hosting, Wartung, Änderungen. Bei der Website-Miete sind sie drin.
- Vergleiche Angebote nicht nach Preis, sondern nach fünf Fragen (unten).
Die Preisspannen im Markt
Websites werden auf vier Arten gebaut — und jede hat ihren Preis. Die Zahlen sind Erfahrungswerte aus zehn Jahren, keine Preisliste; Ausreißer gibt es in beide Richtungen.
| Weg | Typische Kosten | Für wen | Der Haken |
|---|---|---|---|
| Baukasten selbst (Wix, Jimdo, Squarespace) | 0–50 € im Monat + deine Zeit | Wer testen will, ob es überhaupt eine Website braucht | Sieht nach Baukasten aus, bringt selten Anfragen, kostet Wochenenden |
| Freelancer | 800–3.000 € einmalig | Kleine Seiten mit klarem Umfang | Qualität schwankt stark; Texte, SEO und Wartung meist nicht dabei |
| Kleine Agentur / Spezialist | 2.500–8.000 € einmalig | Unternehmen, die Anfragen wollen, nicht nur Präsenz | Du musst prüfen, ob Strategie und Texte wirklich enthalten sind |
| Große Agentur | 10.000 € und mehr | Konzerne, komplexe Portale, viele Beteiligte | Du zahlst Projektmanagement und Meetings mit |
| Website-Miete | 150–300 € im Monat | Gründer und kleine Betriebe ohne Startkapital | Über Jahre gerechnet teurer als Kauf — dafür ist alles drin |
Meine Preise, damit du einordnen kannst: Eine individuelle Website startet bei mir bei 2.500 €, Texte und SEO-Grundlagen inklusive; die Website-Miete kostet ab 199 € im Monat.
Die sieben Faktoren, die den Preis bewegen
1. Anzahl der Seiten
Fünf Seiten oder fünfzehn — jede Seite braucht Struktur, Text und Design. Die Faustregel: eine Seite pro Leistung, die jemand bei Google sucht. Mehr Seiten aus Prinzip bringen nichts.
2. Wer die Texte schreibt
Der unterschätzte Posten. „Bitte liefern Sie die Inhalte“ ist der häufigste Grund, warum Projekte Monate liegen. Wenn Texte im Preis sind, kostet die Seite mehr — und ist in sechs Wochen fertig statt in sechs Monaten.
3. Fotos
Stockfotos kosten wenig und wirken wie Stockfotos. Ein halber Tag mit einem Fotografen (300–800 €) trägt eine Website jahrelang. Brauchbar sind auch gute Handyfotos — wenn jemand sagt, was fotografiert werden muss.
4. Funktionen
Terminbuchung, Mehrsprachigkeit, Mitarbeiterbereich, Formulare mit Logik, ein kleiner Shop — jede Funktion ist Arbeit und meist ein zusätzliches Werkzeug mit Monatsgebühr.
5. Individuelles Design oder Template
Ein Template kostet weniger und sieht aus wie 500 andere. Individuelles Design kostet mehr und zeigt, dass jemand über dein Geschäft nachgedacht hat. Für Unternehmen, die Vertrauen verkaufen, ist das kein Luxus.
6. SEO
Saubere Titel, strukturierte Daten, Leistungsseiten mit Ort, Google-Unternehmensprofil — die Grundlagen gehören in jedes Projekt. Werden sie „später“ gemacht, wird es teurer.
7. Wartung und Änderungen
Die Kosten nach dem Launch, die keiner im Angebot liest: Hosting (50–300 € im Jahr), Updates, Sicherheit, Änderungen. Kläre vorher, was eine Textänderung kostet und wer die Seite aktuell hält.
Versteckte Kosten, die du einplanen solltest
- Domain und Hosting: 50–300 € im Jahr, je nach Anbieter und Leistung.
- Werkzeuge mit Monatsgebühr: Terminbuchung, Formulare, E-Mail-Marketing — oft 10–50 € pro Werkzeug.
- Änderungen: Neue Leistung, neue Preise, neue Mitarbeiter. Entweder du kannst es selbst (Anleitung verlangen) oder du zahlst Stunden.
- Deine Zeit: Fotos suchen, Texte freigeben, Rückfragen beantworten. Drei bis fünf Stunden über das Projekt sind realistisch — wenn der Anbieter den Rest macht.
Fünf Fragen, mit denen du Angebote vergleichst
- Sind die Texte drin? Wenn nein: Wer schreibt sie, und was kostet es, wenn du es nicht kannst?
- Was passiert bei Google? Leistungsseiten, Titel, Unternehmensprofil — oder nur „SEO-freundlich“?
- Wem gehört was? Domain, Hosting, Zugänge auf deinen Namen — oder bist du nach dem Launch abhängig?
- Was kostet eine Änderung in einem Jahr? Die Antwort sagt mehr über den Anbieter als der Preis.
- Kann ich Ergebnisse sehen? Nicht Screenshots — Kunden, die du bei Google findest und anrufen kannst.
Was eine Website kosten darf
Die bessere Frage. Wenn ein Kunde dir 500 € bringt und die Seite zwei Anfragen im Monat mehr erzeugt, hat sich eine 3.000-€-Website nach drei Monaten bezahlt. Wenn sie null Anfragen bringt, war auch die 800-€-Seite zu teuer. Deshalb: Miss, was die Seite bringt — und bezahle für Ergebnisse, nicht für Pixel.
Häufige Fragen
Was kostet eine einfache Website?+
Einfach im Sinne von fünf Seiten, individuell gestaltet, mit Texten und SEO-Grundlagen: ab 2.500 €. „Einfach“ im Sinne von Baukasten und selbst gemacht: deine Zeit plus 10–50 € im Monat.
Was kostet eine Website pro Monat?+
Als Miete 150–300 € im Monat, bei mir ab 199 € — mit Domain, Hosting, Wartung und Änderungen. Als Kauf nach dem Launch etwa 5–25 € im Monat für Hosting plus Änderungen nach Aufwand.
Warum sind die Preise so unterschiedlich?+
Weil „Website“ alles heißen kann: ein Template mit deinen Texten oder ein Projekt mit Strategie, Texten, Fotos und SEO. Vergleiche, was drin ist — nicht die Summe.
Lass uns über dein Budget reden.
30 Minuten, kostenlos. Du bekommst eine ehrliche Preisspanne für dein Projekt — und wenn dein Budget nicht passt, sage ich dir das offen.